Das Gesundheitswesen ist mit knapp fünf Millionen Beschäftigten und
einem Jahresumsatz, der die Automobilindustrie übertrifft, eine
Zukunftsbranche mit großen Wachstums- und Beschäftigungschancen. Einer
Gesellschaft mit immer älter werdenden und zunehmend chronisch kranken
Menschen begegnet die moderne Gesundheitsversorgung mit innovativen
Verfahren der Prävention, Diagnostik, Therapie und Lebensassistenz. Unter
dem Druck wachsender Gesundheitskosten entstehen neue Formen der
Finanzierung und Vergütung sowie integrierte Versorgungsstrukturen unter
Einsatz der Gesundheitstelematik (elektronische Gesundheitskarte,
Tele-Monitoring, Tele-Homecare). Bei all diesen Innovationen wird
Informationstechnologie zu einem tragenden Bestandteil der
Versorgungskette und Informationsmanagement zu einer wesentlichen
Voraussetzung zur Planung und Steuerung der Versorgungsprozesse. |

Dies erklärt einen wachsenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften,
die zusätzlich zu Kompetenzen in Medizin, Betriebswirtschaft und
Gesundheitsmanagement auch ein vertieftes Verständnis für Datenanalyse und
Informationstechnologie mitbringen. Der zum Wintersemester 2009/10 neu
eingeführte Bachelor-Studiengang Informationsmanagement im
Gesundheitswesen vermittelt diese Kompetenzen in interdisziplinärer Weise.
Berufsfelder für Absolventen werden überall dort gesehen, wo im
Gesundheitswesen Brückenfunktionen zwischen Management und
Informationstechnologie auszufüllen sind. Der Studiengang ist in dieser
Form in Deutschland bisher einzigartig. Er qualifiziert bei guten
Studienleistungen für ein weiterführendes Master-Studium, z.B. auf den
Gebieten Gesundheitsmanagement, Gesundheitswissenschaften, Public Health
oder Medical Process Management. |

Regelstudienzeit: 7 Semester incl. Praxissemester Abschlussgrad:
Bachelor of Science (B. Sc.) |


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