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Gemeinsam für mehr Transparenz im Zertifikate-Dschungel





Woher erkennt der Verbraucher, ob Produkte fair und umweltfreundlich produziert werden? Wie sind die zahlreichen Öko-Siegel und Nachhaltigkeitszertifikate zu werten und kann alles, was als nachhaltig, fair und umweltfreundlich beworben wird, dieses Versprechen auch tatsächlich halten? Mit diesem Thema geht die gemeinsame Ringvorlesung "Nachhaltigkeit" der Hochschulen Ulm und Neu-Ulm sowie der Ulmer Universität unter dem Titel "Zertifizierung und Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen - Unternehmen und Hochschulen für nachhaltige Entwicklung" in die zweite Runde. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Verbrauchern Orientierung im Zertifikate-Dschungel zu geben.

Im Sommersemester 2014 realisierten die Ulmer Hochschulen gemeinsam mit Referenten aus Wissenschaft und Wirtschaft erstmalig dieses Kooperationsprojekt, welches sowohl bei Studierenden und Hochschulmitgliedern als auch bei der interessierten Öffentlichkeit großen Zuspruch fand. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stehen Textilwirtschaft, Energie und Ernährung/Landwirtschaft. Die insgesamt neun Vorträge finden donnerstags um jeweils 18:00 Uhr im Wechsel an den unterschiedlichen Hochschulen statt. Die Veranstaltungsreihe ist kostenlos und richtet sich gleichermaßen an Studierende, Hochschulmitglieder und die interessierte Öffentlichkeit.

Die Idee des Kooperationsprojekts

Initiiert wurde das hochschulübergreifende Projekt von Prof. Dr. Achim Bubenzer, Rektor der Hochschule Ulm, sowie Prof. Dr. Julia Kormann, Vizepräsidentin der Hochschule Neu-Ulm und Prof. Dr. Martin Müller, Inhaber der Stiftungsprofessur für Nachhaltigkeit an der Universität Ulm. „Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ist den Hochschulen auf den Leib geschnitten,“ erklärt Bubenzer. „Da sie sich mit der Entwicklung zukünftiger Generationen beschäftigen, muss es Aufgabe jeder Hochschule sein, die jüngeren Jahrgänge mit an den Verhandlungstisch zu nehmen und für ein nachhaltiges Handeln zu sensibilisieren.“ Laut Kormann kann der Einzelne sehr viel zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen, wenn er über das entsprechende Wissen verfügt. „Wir als Hochschulen tragen aus akademischer Perspektive unsere Ergebnisse dazu bei.“ so Kormann. Da nachhaltige Entwicklung jedoch von der Umsetzung lebt, werden auch in dieser Veranstaltungsreihe paritätisch Unternehmensvertreter aufgenommen.

Themen der Veranstaltungsreihe

Mit Zertifizierungen und Siegeln versuchen Hersteller auf eine nachhaltige, ökologische Herstellung aufmerksam zu machen. Für Prof. Dr.-Ing. Georg Kleiser von der Hochschule Ulm sind diese Zertifikate vom Grundgedanken her eine tolle Idee, um für die Verbraucher transparent zu machen, welcher Energieverbrauch und welche Umweltbelastung hinter einem Produkt oder einer Dienstleistung steckt. Allerdings finden sich diese heutzutage zuhauf auf Produkten und der Verbraucher verliert schnell den Überblick. In seinem Vortrag „Energieeffizienz-Indikatoren – Welche Aussage steckt hinter den Energieeffizienzklassen?“ wird er deshalb anhand von Beispielen illustrieren, wie Energieeffizienzindikatoren und -klassen sinnvoll definiert und messtechnisch erfasst werden können.

Weitere Informationen zum Programm und den Referenten der Veranstaltungsreihe gibt es unter der eigens dafür eingerichteten Homepage www.ringvorlesung-nachhaltigkeit.de.



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