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Wissensdurst im Schwarzen Lamm








Doktoranden der Hochschule Ulm beim Workshop in Rothenburg ob der Tauber.

„Als Doktorand an der Hochschule ist man oftmals Einzelkämpfer. Der Workshop war eine willkommene Gelegenheit sich untereinander auszutauschen. Die Diskussion mit den anderen Teilnehmern und den Professoren hat mir neue Ansätze aufgezeigt, wie ich noch offene Fragen meiner Promotion klären kann.“ So wie Thomas Ott, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Medizintechnik und Mechatronik, ging es Ende November wohl zahlreichen Nachwuchsforschern der Hochschule Ulm.

Mehr als 20 Promovierende und Dozenten präsentierten zwei Tage lang im historischen Gasthof „Schwarzes Lamm“ in Rothenburg ob der Tauber Forschungsprojekte und geplante Doktorarbeiten. Organisiert und veranstaltet wurde der Workshop vom Institut für angewandte Forschung (IAF). Zur Finanzierung wurden Bonusmittel des Landes für die Forschungsleistung der Hochschule eingesetzt.

Die vorgestellten Themen spiegelten die Vielfalt der Forschungsthemen an der Hochschule Ulm wider: Methoden der Hautimpedanzmessung zur Bestimmung der „Awareness“ bei Operationen, das heisst die interoperative Wachheit eines Patienten während der Narkose, waren ebenso Thema wie die Schallabstrahlung von Getrieben, modellbasierte Service-Robotik, Solarzellen oder intelligente Stromnetze. Ergänzt wurden die Vorträge der Promovierenden durch Informationen zum Ablauf einer Promotion und zum Stand der Bestrebungen der Hochschule nach einem eigenen Promotionsrecht.

Dass an der Hochschule Ulm wissenschaftliche Fragestellungen bearbeitet werden, die zu einem Doktorhut führen können, veranschaulichte Dr. Marcel Mayer. Der Ingenieur der Robert Bosch GmbH wurde mit seiner Arbeit über Radarsensorik an der Universität Erlangen-Nürnberg promoviert. Marcel Mayer verschwieg in seiner Präsentation allerdings nicht, dass manche Universitäten über zusätzliche Prüfungen („Promotionseignungsprüfung“) die Messlatte zur Verleihung des angestrebten „Hutes“ für Absolventen der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften etwas höher hängen. Aus der deutlich gestiegenen Zahl der Absolventen, welche an der Hochschule Ulm promovieren, lässt sich jedoch ablesen, dass diese Hürde als Ansporn verstanden wird.

Die fachlichen Diskussionen wurden beim abendlichen Besuch einer fränkischen Weinstube fortgesetzt. Gestärkt und aufgewärmt wurde die Gruppe anschließend vom Rothenburger Nachtwächter durch die abendliche Altstadt geführt. Nicht versäumt wurde der Gang zur Dettwanger Dorfkirche mit ihrem berühmten Riemenschneider-Altar. In der abschließenden Feedback-Runde war die einhellige Meinung, dass eine solche Doktoranden-Veranstaltung durchaus nicht die letzte ihrer Art sein sollte.



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