Angesichts des ökologisch und ökonomisch motivierten Zwangs, auf fossile Energiequellen zu Gunsten regenerativer
Energiequellen zu verzichten, werden die regenerative Gewinnung elektrischer Energie (z.B. Photovoltaik), die
elektrochemische Speicherung, die effiziente Umwandlung in andere Energieformen (z.B. für die Elektromobilität)
und der intelligente Netzbetrieb zur Verknüpfung dezentraler Erzeuger und Verbraucher (sog. smart grids) zu
langfristigen, technologischen Kernthemen der gesellschaftlichen Weiterentwicklung. Durch den von der
Bundesregierung vor wenigen Jahren verabschiedeten "Nationalen Entwicklungsplan zur Elektromobilität" und der
kürzlich beschlossenen "Energiewende" wird dies in besonderer Weise unterstrichen.
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Ziel des Masterstudiengangs ist die Ausbildung von Ingenieuren und Ingenieurinnen mit breitem Anwendungsspektrum.
Erreicht wird dies durch Schwerpunktfächer im Bereich der regenerativen Energiewandlung (Solar-, Wind-,
Brennstoffzellentechnik) und der dazu notwendigen elektrischen Umrichter- und Speichertechnik
(Leistungselektronik, Batteriesysteme). Als potentielle Arbeitgeber kommen für die Absolventen somit vielfältige
Unternehmen der Energietechnik sowie der Fahrzeugtechnik in Frage.
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Einen wesentlichen Anteil des Studiums bilden die elektrochemischen Energiesysteme, die im Curriculum mit einem
entsprechenden hohen Lernumfang vertreten sind. Dieser Ausbildungsteil wird in Zusammenarbeit mit dem ZSW Ulm
(Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstofftechnik Ulm) durchgeführt, wodurch die ergänzende praktische
Laborausbildung stets unter dem forschungsaktuellsten Stand durchgeführt werden kann.
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Ergänzt wird das Curriculum um Fächer über die Führung elektrischer Netze, der effizienten Energieverteilung und
über rechtliche Rahmenbedingen der Energiewirtschaft. Ein Teil dieses Ausbildungssegments wird über eine
Kooperation mit einem Energieversorger (EnBW) realisiert, so dass hierdurch die Ausbildungsinhalte stets dem
aktuellen Bedarf der Energiewirtschaft nachgeführt werden. Neben der Elektrotechnik als fachliche
Grundausrichtung ist daher dieser Studiengang stark interdisziplinär geprägt.
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Ziel des Studiengangs ist es, neben der Vermittlung von dezidierten Kompetenzen zur Auslegung, zum Aufbau und zum
Betrieb technischer Systeme auf dem Feld der Energiesysteme und der Elektromobilität, die Studierenden an ein
eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten heranzuführen und dem interdisziplinären Charakter des Studiums
entsprechend ein systemisches, vernetztes Denken und Handeln zu vermitteln, so dass die Absolventen und
Absolventinnen für spätere technische Leitungsfunktion im Betrieb vorbereitet werden.
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Der Masterstudiengang Elektrische Energiesysteme und Elektromobilität gibt auf die gegenwärtigen
energietechnischen Herausforderungen der aktuellen Zeit und auf die erforderlichen Innovationsfelder der nächsten
Jahrzehnte eine nachhaltige Antwort durch eine vielseitige, umfassende Ausbildung von Technikspezialisten auf
diesem interdisziplinären Feld. Den Absolventen steht somit fortwährend eine Vielzahl von
branchenunterschiedlichen Arbeitgebern auf dem Arbeitsmarkt für ihre Berufstätigkeit zur Verfügung.
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Als Abschlussgrad wird der "Master of Engineering" vergeben.
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Regelstudienzeit: 3 Semester incl. Master-Thesis, Studium in Teilzeit möglich.
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