Zentrale Zielsetzung dieses Projektes ist die Verbesserung des
Übergangs Schule / Hochschule erstens durch gezielte Hinführung an
typische Studieninhalte technischer Studiengänge sowie zweitens durch
Vermittlung der Faszination technischer Studiengänge. Als Vehikel zur
Motivation und Wissensvermittlung werden Kleinroboter verwendet, welche
bereits in vielen Schulen in der einen oder anderen Form verfügbar sind.
Gegenstand des Projektes ist die Entwicklung und Bereitstellung von
Lehreinheiten, welche auf den in Robotik-AGs an weiterführenden Schulen
erlernten Grundlagen aufbauen, aber über die ersten Gehversuche der
Robotik deutlich hinausgehen und an Inhalte technischer Studiengänge
heranführen.
Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Programmierung (Algorithmen) von
Robotern und nicht auf deren Konstruktion. Ziel der Lehreinheiten ist das
Schließen der Lücke zwischen einem spielerischen Umgang mit Robotik und
Kursen auf fortgeschrittenem Hochschulniveau zu Fragestellungen aus dem
Bereich der Ingenieurwissenschaften und der Informatik, ohne dabei die
verwendeten Robotersysteme und die zugehörige Softwareumgebung wechseln zu
müssen.
Das Projekt wurde in der initialen Phase von Mai 2005 - Dezember
2006 im Rahmen des Programms "LARS - Neue Wege in der Lehre" des
Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
gefördert. Das Projekt wird nun aus Eigenmitteln kontinuierlich
fortentwickelt.