Hochschule Ulm
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Von der SISU zur Hochschule Ulm

Unter den Vorgaben des Hochschulrahmengesetzes tritt an die Stelle des Ing. (grad.) der akademische Grad Diplom-Ingenieur und der Zusatz (FH) wird zum Markenzeichen. Das Land Baden-Württemberg fördert den Technologietransfer aus den Fachhochschulen in die Unternehmen, zunächst durch die Einrichtung von Steinbeis-Transfer-Zentren und später durch hochschuleigene Institute für Innovation und Transfer. Die Fachhochschule Ulm setzt sich in den 80er Jahren an die Spitze dieser Entwicklung im Land.

Die 90er Jahre bringen neue Herausforderungen: sinkende Studierendenzahlen, mehr Wettbewerb und die Globalisierung der Märkte. Die Fachhochschule Ulm (FHU) schärft ihr Profil und antwortet regional und international mit Allianzen und mehr Service. Der Ausbau der Wissenschafts stadt Ulm bringt neue Entwicklungschancen und mit der Universität Ulm einen wichtigen Kooperationspartner, um innovative Impulse für die Wirtschaft zu setzen und für die Ansiedlung von Unternehmen im Science Park zu werben.

1981-1999

1984
Das Steinbeis-Transferzentrum (STZ) Mikroelektronik wird als erstes von heute 18 STZ an der Hochschule eingerichtet.
Die Fachhochschule Ulm übernimmt die Federführung für ein landesweites Programm zur Einführung von CAD/CAM an Fachhochschulen.
1987
Die Zusatzqualifikation zum Datenschutzbeauftragten wird in einem wegweisenden Modell eingeführt. Die Hochschule setzt so bundesweit Standards.
1988
Neue Studiengänge kommen hinzu:


Automatisierungstechnik
(eingerichtet an der Außenstelle Geislingen, die im Zuge einer Neuordnung 1999 aufgegeben wird)


Medizintechnik
1989
Gründung der Institute für Innovationund Transfer (IIT) Automatisierungssysteme und Medizintechnik (heute Institut für Angewandte Forschung IAF).
Gründung der Technischen Akademie Ulm (TAU) als Weiterbildungseinrichtung
Professor Dr. Günther Hentschel wird zum Rektor gewählt.
1990
Ein Studienschwerpunkt etabliert sich am neuen Standort in Böfingen (Campus Eberhard-Finckh-Straße):
Energietechnik
1991
Stabsbereiche stärken Leitungs- und Servicekompetenz: das Akademische Auslandsamt für die Intensivierung der internationalen Beziehungen und das Regionale Wissenschaftszentrum (RWZ) für Wissenschaftskommunikation und Wirtschaftskontakte.
1994
Mit der Koordinierungsstelle für wissenschaftliche Weiterbildung kommt ein weiterer Stabsbereich hinzu.
1995
Lehr-Allianz mit der neugegründeten Fachhochschule Neu-Ulm per Staatsvertrag und erster gemeinsamer Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen
1997
Der Diplom-Dokumentar wird eingeführt durch den Studiengang Medizinische Dokumentation und Informatik
1998
Die Fachhochschule Ulm weiht den Neubau auf dem Oberen Eselsberg ein (Campus Albert-Einstein-Allee).
1999
Die Fachhochschule Ulm erschließt sich ein neues Lehrgebiet mit dem ersten Bachelor-Studiengang Digital Media.


Hochschule Ulm
Corporate Communications und Marketing
89075 Ulm
Raum: A 200
ccmhs-ulm.de





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Ingrid Horn
© Februar 2013