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Arbeiten in und für Japan

3. AlumniForum am 20.05. 2006




Für Studierende ist ein Auslandsaufenthalt mittlerweile ein Muss. Aber auch viele Ehemalige kommen während ihrer Berufstätigkeit mit anderen Kulturen in Kontakt. Inwiefern Werte der japanischen Kultur das Arbeitsleben mitbestimmen, darüber berichteten im 3. AlumniForum, das am Tag der offenen Tür stattfand, zwei Ehemalige der Hochschule.

Kurt Karschin arbeitete zwei Jahre als Senior Program Manager im japanischen Tochterunternehmen eines deutschen Automobilzulieferers. Hier erlebte er den Kontrast zwischen Tradition und Moderne, zwischen Alt und Jung: während Freizeit für die ältere Generation unbekannt ist und das Individuum als Teil einer Verzichtsgesellschaft untergeordnet ist, versuchen die Jüngeren sich vor allem im Freizeitbereich zu differenzieren, Konsum und Marken haben einen höheren Stellenwert.

Als das traditionsreiche japanische Maschinenbauunternehmen Yamazaki Mazak 1981 in Göppingen das erste deutsche Tochterunternehmen, das heute unter Yamazaki Mazak Deutschland GmbH firmiert, gründete, stieg Horst Simanek als noch junger Ingenieur in das Unternehmen ein. Dort lernte er die japanische Denkweise kennen, die auch - oder gerade - in einem modernen, weltweit agierenden Unternehmen herrschte. Ein ausgeprägtes Gruppenbewusstsein unter den Mitarbeitern, Fleiß und beständiges Streben nach Spitzenleistungen sind die Grundlagen der japanischen Betriebsführung, die auch im deutschen Tochterunternehmen den Erfolg beeinflussen.




Kurt Karschin

Horst Simanek

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Ingrid Horn
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