Die Industrieelektronik ist ein Teilgebiet der Elektrotechnik und
Informationstechnik, das insbesondere für die Automatisierung
industrieller Prozesse und Anlagen genutzt wird. Es umfasst die Mess-,
Leit- und Automatisierungstechnik einschließlich der erforderlichen
Informationstechnik. Große Bedeutung kommt der Energieeffizienz zu. Das
Anwendungsspektrum ist breit gefächert und reicht von der
Grundstoffindustrie über die verarbeitende Industrie, Fertigungs- und
Verfahrenstechnik, Energieerzeugung und -verteilung, die Verkehrstechnik
und Antriebstechnik bis hin zur Gebäudetechnik und Medizintechnik. |

Informationen aus industriellen Prozessen werden dabei über
Sensorsysteme gewonnen. Auf die Material- und Energieströme der Prozesse
wird über Aktorsysteme eingewirkt. Die zur Prozessführung notwendige
Informationsverarbeitung findet mit geeigneter Informationstechnik
(Mikrocomputer, Embedded Systems) statt. Über Multimedia-Einrichtungen
steht der Mensch mit dem Prozess im direkten Dialog. Ob in
miniaturisierten Geräten oder elektrischen Antrieben, ob in
Werkzeugmaschinen oder kompletten Produktionsanlagen: Steuerung und
Regelung durch moderne Sensorik, Elektronik und Software sind heute
unverzichtbar. Künftige Systeme erfordern intelligente Sensoren und
Aktoren sowie neueste Informationstechnik mit schnellen
Datennetzen. |

Der Studiengang Industrieelektronik vermittelt die erforderlichen
Kenntnisse in moderner Hardware- und Softwareentwicklung. Sie erlauben
Absolventen, sich Sachverhalte selbst anzueignen und Projekte aus dem
Gebiet der Industrie- und Geräteautomatisierung unter Anwendung
wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einem Team abzuwickeln und
voranzutreiben. |


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