Hochschule Ulm
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Was bedeutet Gleichberechtigung?

Berufliche Gleichberechtigung
Ein großer Teil Gleichstellung befasst sich mit der beruflichen Situation, also Ausbildung, Einstellung und Beförderung. Solange Frauen unterrepräsentiert sind, sind sie bei gleicher Eignung, Befähigung und Leistung zu bevorzugen. Das bezieht sich auf Besoldungs-, Vergütungs- und Lohngruppen, Laufbahnen und Fachrichtungen, Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben – an der Hochschule auch auf Studentinnen.In der Wirklichkeit werden die Bestimmungen von den Verantwortlichen jedoch häufig ignoriert, so dass die Gleichstellungsbeauftragte zum Zuge kommt. Details zur Gleichberechtigung und -behandlung regelt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetzt.

Familiäre Gleichberechtigung
Ein weiterer Teil der Gleichstellung ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dies gilt natürlich für Frauen und Männer. Während Frauen auf das Muttersein beschränkt werden, werden Männer benachteiligt, wenn sie die Erziehungszeit übernehmen wollen. Für diesen Bereich gibt es Teilzeit- und Telearbeitsregelungen, Freisemester und viele spezielle Gesetze und Verordnungen.

Klar ist uns allen jedoch, dass die mangelnden Kinderbetreuungsmöglichkeiten der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder Studium in der Realität ein Hemmnis sind.

Gesellschaftliche Gleichberechtigung
Die Legislative schafft die Rahmenbedingungen, die Bürgerinnen und Bürger müssen diese mit Leben füllen. Im eigenen Umfeld können Frauen und Männer stetig den Anstoß zur Bewusstseinsänderung geben. Alle sollten sich den Gedanken der Gleichstellung verinnerlichen, dann klappt der persönliche Umgang und die Sprache von allein. Aber bis es soweit ist, gibt es für jede/n noch viel zu tun.


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Petra Depfenhart
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