
Beste VDI-Jungingenieurin

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| Das Netzwerk „VDI Frauen im Ingenieurberuf“ hatte für die Gestaltung
des VDI-Standes auf der Hannover Messe einen Wettbewerb unter Deutschlands
Jung-Ingenieurinnen ausgerufen. Gesucht waren Patente, Entwicklungen,
Dissertationen und Projekte, die professionell, kreativ und von besonderer
gesellschaftlicher Relevanz sind. Nun hatte das Fachpublikum auf der
Hannover Messe das letzte Wort und entschied über die Platzierung der drei
für die Preisverleihung favourisierten Exponate. Die Entwicklung von
Sophia Wagner (rechts im Bild), gegenwärtig Studentin des
Master-Studiengangs Medizintechnik an der Hochschule Ulm, ist die beste.
Belohnt wird die Erstplatzierte mit der kostenlosen Teilnahme am nächsten
Kongress „Frauen im Ingenieurberuf 2014“ in Nürnberg. |

Im Mittelpunkt von Wagners Bachelor-Arbeit stand die
Weiterentwicklung eines Wasserdesinfektionssystems. Hier galt es, als
nächsten Schritt die Bildung von Biofilmen und Ablagerungen, die
potentielle Brutstätten für Keime sind, im Röhrensystem zu verhindern bzw.
abzulösen. Es gelang ihr, einen relativ kleinen Ultraschallgenerator in
das Wasserdesinfektionssystem zu integrieren und den Nachweis zu führen,
dass sich mit Hilfe von Ultraschall die wasserführenden Systemkomponenten
entsprechend reinigen lassen. Die erfolgreichen Tests wurden an künstlich
erzeugten Biofilmen mit Pseudomonas fluorescens, Escherichia coli und
Milchsäurebakterien durchgeführt. Die Arbeit wurde von den Professoren Dr.
Martin Heßling und Dr. Rainer Brucher betreut. |

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