Ulmer Modell - „Ruhmesfeier“ vom 9. April 2003
   Unser unnachahmliches und trotzdem vielfach nachgeahmtes
Studienmodell einer Verzahnung aus Hochschulausbildung und gewerblicher
Lehre hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht: Der erste Jahrgang
(Prototyp 2000) hat die erste Hürde mit Bravour genommen, nämlich den
Abschluss der gewerblichen Ausbildung und den Erwerb des Gesellenbriefs,
überreicht durch den Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer von
Ulm, Otto Sälzle. Und das Vordiplom der FH gab es noch obendrein. |
 Dass dieses denkwürdige Ereignis auch das angemessene Presseecho
fand, versteht sich eigentlich von selbst (auch wenn der Maschinenbau an
der FH von den Redakteuren der Südwestpresse Ulm noch kurz zuvor kräftig
eine ans Schienbein bekommen hatte). |
 Außergewöhnliche Ereignisse verlangen auch nach außergewöhnlichen
Reden. Diese wurde gehalten von einem der erfolgreichen Studenten, nämlich
von Johannes Auburger. Auburger hat es mit seinem trockenen Humor
verstanden, den ersten Teil seines Studiums Revue passieren zu lassen,
indem er die Namen von Partnerfirmen, Lehrern und Kommilitonen in subtiler
Weise in sein Manuskript wob, wobei nur die InSEIDER in der Lage waren,
das feine rethorische Gespinst zu verstehen. Auburgers Ruhmesrede im
Wortlaut können Sie hier genießen, wobei wir für die OutSEIDER diese
Stellen markiert haben. Stellenweise ist es für das richtige Verständnis
notwendig, dass man Auburgers oberpfälzer Ausdrucksweise
berücksichtigt. |
 Außergewöhnliche Reden entstehen unter außergewöhnlichen
Bedingungen. Zur Vorbereitung auf dieses denkwürdige Ereignis hat die
Gruppe im Februar eine „Klausurtagung“ veranstaltet mit einer Exkursion
zur Firma Krones in Neutraubling als Ouvertüre. Tagungsstätte war das
Landshuter Haus bei Bischofsmais im Bayerischen Wald. Von diesem Ereignis
gibt es einen Bildbericht. Die Rede wurde dann in geselliger Runde
miteinander ausgeknobelt. |
 |