Im Zeitalter höchster Mobilität und global agierender Unternehmen
ist die Kommunikations-Infrastruktur von entscheidender Bedeutung für die
weitere Entwicklung unserer Informationsgesellschaft. Die entstehenden
globalen Arbeitswelten erfordern die weltweite Verfügbarkeit wichtiger
Informationen vor Ort. Sie erhöhen aber auch den Bedarf an privater
Kommunikation. Angesichts der anhaltenden Miniaturisierung werden
attraktive, mobile Produkte entstehen, die Einzelsysteme wie Chipkarte,
Handy, Navigationssystem oder Multimedia-PC auf kleinstem Raum vereinigen
und schließlich Fahrzeuge und Geräte in Beruf, Haushalt und Freizeit
umfassend vernetzen. |

Der Studiengang Nachrichtentechnik befasst sich mit solchen
Kommunikations- und Informationssystemen. In Theorie und Praxis werden
Kenntnisse in moderner Hardware- und Softwareentwicklung vermittelt, die
es den Absolventen erlaubt, sich Sachverhalte selbst anzueignen und
Projekte aus dem Gebiet der Informations- und Kommunikationstechnik unter
Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einem Team
abzuwickeln und voranzutreiben. Beispiele für aktuelle Gebiete sind:
Digitale Kommunikationsnetze für den Nah- und Fern-Bereich, mobil oder
leitungsgebunden (Bluetooth, LAN, WLAN, WiMAX, ISDN, GSM/UMTS, optische
Breitbandnetze), weltweit verteilte Informations- und Multimedia-Systeme
(Internet, WWW, VoIP, IPTV), Unterhaltungselektronik sowie Mess-,
Logistik- und Automatisierungssysteme (Telematik, RADAR, GPS,
RFID). |

Der Studiengang ist Bestandteil eines konsekutiven
Bachelor-Master-Konzepts in Kooperation mit der Universität Ulm. |


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