Bachelorstudiengang Fahrzeugtechnik Studieninhalte

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Studienschwerpunkt Konstruktion und Entwicklung
Die Absolventen werden auf die Arbeit in Entwicklungs- und
Konstruktionsbüros des allgemeinen Maschinenbaus und des Fahrzeugbaus
vorbereitet. In diesem klassischen Bereich des Maschinenbaus geht es um
die Neuentwicklung von Produkten oder die Weiterentwicklung bereits
bestehender Produkte. Dabei hat der Konstrukteur für die geforderten
funktionellen Merkmale, für die ausreichende Festigkeit sowie für
einsatzgerechte Gestaltung zu sorgen. Seine zentrale Aufgabe ist daher die
konstruktive Gestaltung von kreativen Lösungen unter Berücksichtigung der
im Pflichtenheft aufgeführten Randbedingungen. |

Nach Layer (Ordinarius für Konstruktionstechnik an der ETH Zürich
und Uni Stuttgart) ist Konstruieren eine Kunst und der Konstrukteur zählt
zu den Künstlern. Er ist der Produktarchitekt im
Entwicklungsprozess. |

Heute erfolgen die Entwicklung konstruktiver Lösungen und vermehrt
auch die konstruktiven Berechnungen sowie die Stücklistenerstellung mit
Softwareunterstützung (CAD – Computer Aided Design). Auf der Basis dieser
Konstruktionsdaten können NC-Werkzeugmaschinen automatisch programmiert
und Arbeitspläne und Fertigungsvorgänge erstellt werden (CAP – Computer
Aided Planning), was den herkömmlichen Produktionsbereich drastisch
verändert (CIM - Computer Integrated Manufacturing). |
 Studienschwerpunkt System- und Antriebstechnik
Die klassischen Komponenten des Fahrzeugs wie Motor, Getriebe,
Achsen, Räder, Bremsanlage usw. werden zukünftig immer mehr – auch in
Interaktion mit dem Fahrer – durch intelligente Systeme in ihrem
Zusammenspiel revolutioniert werden. Stichworte wie ESP, Drive By Wire, X
By Wire, elektronische Deichsel beim Lkw, adaptive Scheinwerfer,
Kollisionsvermeidungsstrategien usf. deuten die Richtung an, in die sich
die Fahrzeugindustrie entwickelt. |

Diese Entwicklung hat uns bewogen, den Studienschwerpunkt
System- und Antriebstechnik einzurichten. Im Vordergrund steht hier der
Systemgedanke. Es werden vor allem Kenntnisse über die Fahrzeugelektrik
und den Einsatz elektronischer Steuergeräte in Verbindung mit
mechanischen, elektrischen und fluidischen Antriebselementen vermittelt.
Der so ausgebildete Ingenieur soll – obwohl natürlich weiterhin
schwerpunktmäßig maschinenbaulich/fahrzeugtechnisch ausgerichtet – so
viele Kenntnisse auf diesem Gebiet haben, dass er mit Elektro- und
Elektronik-Ingenieuren im Team zusammenarbeiten kann und „die Sprache der
anderen versteht und mitspricht“. Typische Fächer dieses Schwerpunkts sind
daher: |


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