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Bachelorstudiengang Industrieelektronik
Tätigkeitsfelder und Berufsaussichten

Die Intelligenz in Maschinen und Anlagen spielt – wie auch in Fahrzeugen – eine immer größere Rolle. Sie wird durch Elektronik und Software erreicht, umschrieben mit den Begriffen „Embedded Software“ und „Embedded Systems“. Ihr Anteil an den Produktkosten nimmt stetig zu, und der Markt verlangt nach immer kürzeren Entwicklungszyklen.

Der Arbeitsmarkt für Industrieelektroniker ist daher nicht auf die Branche der Elektro- und Informationstechnik beschränkt, sondern erweitert sich mit großen Zuwachsraten auch auf die Branche des Maschinenbaus und der regenerativen Energien. Ein besonderer Bedarf geht hier von der regionalen mittelständischen Industrie aus. Sie beklagt bereits heute, ihren Bedarf an Ingenieuren mit diesem Profil nicht mehr decken zu können.

Absolventen des Studiengangs Industrieelektronik finden daher dank ihrer ebenso fundierten wie breit angelegten Ausbildung exzellente Chancen auf dem Arbeitsmarkt vor. Nachgefragte Fachgebiete umfassen das weite Feld der Industrieautomatisierung, von der Sensorik und Elektronik über die Regelungs- und Antriebstechnik bis hin zur Softwareentwicklung.

Die Tätigkeitsfelder reichen von der Projektierung und Entwicklung bis zu Vertrieb und Wartung elektronischer Komponenten und Anlagen in allen Zweigen der Industrie. Typische Arbeitsgebiete liegen im Entwurf mikroelektronischer Schaltungen, in der Konfiguration und Programmierung von Mikroprozessoren, im Aufbau von lokalen Datennetzen, aber auch in der Planung kompletter Fertigungsstraßen einschließlich Schulung des Personals. Allgemein liegt der Schwerpunkt im innovativen Einsatz von Mikrocomputersystemen auf den Gebieten Überwachen, Steuern und Regeln.


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