Mittel für Integriertes Lernen bewilligt

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Die Hochschule Ulm kann in den kommenden fünf Jahren ihr Projekt
„Integriertes Lernen an der Hochschule Ulm“ (ILU) umsetzen. Hierfür hat die
öffentliche Hand nun die beantragten 685.860 Euro aus dem Förderprogramm
„Qualitätspakt Lehre“ zur Verfügung gestellt. Sie werden hauptsächlich für
den Aufbau einer geeigneten Infrastruktur sowie für die Einstellung von
E-Learning-Experten im Institut für Hochschuldidaktik (IHD) und von Tutoren
verwendet werden. |

Integriertes Lernen ist eine Lern-Methodik, bei der die Inspiration
und Motivation des traditionellen Unterrichts im Hörsaal mit der
Flexibilität des E-Learning kombiniert wird. Ziel ist es, leicht zugängliche
und motivierende Kurse für Erwachsene mit unterschiedlichen
Bildungsbiografien zu schaffen. Als Hochschule für Angewandte Wissenschaften
ist die Hochschule Ulm offen für eine Vielfalt von Bildungswegen – vom
Meisterbrief bis zur allgemeinen Hochschulreife. Dadurch bringen ihre
Studierenden die unterschiedlichsten Voraussetzungen und Lebenserfahrungen
für ein Studium mit. Diese Heterogenität erfordert eine zunehmende
Individualisierung des Lernens, besonders im Hinblick auf Lerntempo und
Präsenz. Elektronische Lernplattformen bilden die technische Basis für die
Methodik; E-Learning-Experten unterstützen die Professoren bei der Medien
gerechten Umsetzung der Lerninhalte, während die Studierenden selbst bei der
Nutzung der Plattform, die ein hohes Maß an Selbstkontrolle garantiert, von
Tutoren begleitet werden. In einer Pilotphase in den Jahren 2009/10 hatte
das IHD mit der Methodik des Integrierten Lernens bereits ausgesprochen
positive Erfahrungen sammeln können. |

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