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Green Waves Herbstakademie: Mit dem Schiff zu neuen Erkenntnissen











Ende Oktober starteten 32 Teilnehmer des Netzwerks „Danube Universities“, darunter fünf Doktoranden und Mitarbeiter der Hochschule Ulm, Richtung Budapest zur dritten „Green Waves Autumn Academy“. Ziel der von der Hochschule Ulm organisierten und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) finanzierten Reise war es, den interdisziplinären und interkulturellen Austausch zwischen jungen europäischen Forschern des Netzwerks der Donauhochschulen zu fördern. In Budapest wurden Labore der Technischen Universität Budapest sowie der Óbuda Universität besucht und Workshops abgehalten. Auf dem Dach der TU Budapest begutachtete die Reisegruppe verschiedene Photovoltaik- und Solarthermiemodule, welche die dortige Hochschule für Versuche nutzt.. Nach zwei erlebnisreichen Tagen ging es per Tragflächenschiff mit Volldampf die Donau hinunter Richtung Novi Sad, Serbien. Während der Transitzeit wurden auf dem Schiff verschiedene Vorträge gehalten. Auch die Arbeitsgruppe „Smart Grid“ traf sich auf dem Boot zum Workshop. Geräuschkulisse und Raumknappheit erforderten kreative Problemlösungen jenseits des üblichen akademischen Rahmens und erweiterten so den Erfahrungshorizont der Doktoranden. Das Erlebnis „mobile Hochschule“ wurde dabei von den Mitgliedern der Reisegruppe als große Bereicherung empfunden.

In Novi Sad musste die geplante Exkursion zum Kladovo Wasserkraft und Solarpark auf Grund starker Überschwemmungen leider entfallen. Dafür konnte kurzfristig eine Exkursion nach Belgrad organisiert werden, wo unter anderem das Nikola Tesla Museum besucht wurde. Ob beim gemeinsamen Abendessen, bei Museumsbesuch oder bei den Laborbesuchen – in Novi Sad erlebten die jungen Forscher wie schon zuvor in Budapest die herzliche Gastfreundschaft ihrer südosteuropäischen Kollegen. Insbesondere am Abschiedsabend wurden neue Freundschaften geknüpft und bestehende Kontakte vertieft.

Zurück in der Heimat zeigten sich die Teilnehmer begeistert. „Die Workshops auf einem Schiff und die Gastfreundschaft speziell in Serbien haben sich tief in mein Gedächtnis eingeprägt“, so Diplomingenieur Holger Ruf vom Institut für Energie- und Antriebstechnik. Corinna Fritz von der Fachrichtung Energiesysteme wird sich vor allem an „den Stempel im Reisepass, die guten Gespräche mit den anderen Teilnehmern und die Vorspeisenplatte beim Good-Bye-Dinner“ erinnern.

Angesprochen auf die Unterschiede im Wissenschaftsbetrieb der Hochschulen in Ungarn und Serbien im Vergleich zu den Bildungsstätten in Deutschland und Österreich zogen die Teilnehmer ein positives Fazit: „Das Leben an den Hochschulen unterscheidet sich meines Erachtens nur durch die monetären Mittel, welche die Länder sowie auch die Studenten zur Verfügung haben. Fachlich sowie auch organisatorisch unterscheiden sich die Hochschulen meines Erachtens nicht stark - jedenfalls war mein Eindruck der, dass an jeder der besuchten Universitäten Professionalität gelebt wird“, so Lukas Maul vom Institut für Erneuerbare Energie am Technikum Wien.

Neben schönen Erinnerungen und lehrreichen Erfahrungen gab es auch handfeste Ergebnisse der Reise: Einige der Doktoranden wollen im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts in Zukunft zusammenarbeiten.



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