Lernziele Die Simulation komplexer Systeme und vor allem die damit einhergehende Abstraktion und Modellbildung sind wichtige Techniken, die in sehr vielfältigen Anwendungen auftreten. Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, ein Simulationsprojekt methodisch sauber durchzuführen und für ein Anwendungsproblem einen geeigneten Simulationsansatz auszuwählen. Sie können einfache zeitkontinuierliche Prozesse mit Differentialgleichungen modellieren und mit Hilfe der behandelten Tools analysieren. Sie kennen die zugrunde liegenden numerischen Methoden und können sie zweckdienlich anwenden. Zur Simulation zeitdiskreter Prozesse beherrschen die Studierenden die Methode der diskreten eventbasierten Simulation und können Zustandsautomaten und stochastische Verteilungen zur Modellierung von Warteschlangen- und Bediensystemen einsetzen. Darüber hinaus kennen die Studierenden weitere Modellierungsansätze (z.B. OO-Modellierung, Markovketten) und können die Stärken der verschiedenen Ansätze sowie ihre typischen Einsatzgebiete beurteilen.
 Inhalt

|